Einbrüche und ihre Folgen

Die Öffnung der Grenzen in den Osten Europas haben nicht nur in der Oberpfalz dafür gesorgt, dass die Zahl an Einbrüchen in Wohnungen, Häuser und gewerbliche Einrichtungen kontinuierlich in den letzten Jahren gestiegen ist. Alleine im Jahr 2017 gab es im deutschen Bundesgebiet 116.540 Einbrüche, kumuliert über alle Bereiche.

Rund alle 5 Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen.

Auch wenn die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind, sind Sie doch im Vergleich auf längere Sicht stark gestiegen.

Im Jahr 2017 wurde rund 7.500 mal öfter eingebrochen als noch vor 10 Jahren!

Im Gegensatz dazu ist aber leider die Aufklärungsquote durch die Behörden gesunken: Nur 17,8 % der Einbruchdelikte konnten aufgeklärt werden. Der Grund dafür liegt in der steigenden Professionalität der Einbrecher, die überwiegend aus Osteuropa unerkannt über die offenen Grenzen einreisen und nach Ihren Taten wieder verschwinden. Der Gelegenheitsdieb von früher, spielt heute in der Gesamtsumme aller Delikte nur noch eine sehr untergeordnete Rolle.

Psychische Folgen eines Einbruchs

Neben dem finanziellen Schaden durch entwendete Gegenstände, beschädigte Fenster und Türen und dem Stress bezüglich der Abwicklung durch die Versicherung und die Polizei, sind es vor allem die psychischen Folgen, die gerne vorab ausgeblendet werden und den Betroffenen dann doch noch sehr lange und intensiv nach einem Einbruch verfolgen.

Schock und Erschütterung

Der erste Schock, nachdem einem bewusst wird „bei mir wurde eingebrochen“ sitzt oft sehr tief und hält zudem auch sehr lange nach. Einen noch größeren Einfluss auf diese Reaktion besitzt die Vorstellung oder die Tatsche, dem Einbrecher direkt begegnet zu sein. Im Jahr 2015 waren bei ca. 20 % der Einbrüche ein oder mehrere Bewohner anwesend, so der Einbruch Report 2015 des GdV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft) – das heißt bei jedem 5. Einbruch kam es zu einem Kontakt zwischen Einbrechern und Opfern. Durch ein solches Zusammentreffen wird meist das Sicherheitsgefühl, das man normalerweise in den eigenen vier Wänden verspürt, noch stärker zerstört.

Schlafstörungen, Angstgefühle und Posttraumatische Belastungsstörung

Die Angst vor der Unsicherheit nach einem Einbruch führt oft zu Schlafstörungen und innerer Unruhe. In einigen Fällen entwickelt sich nach einem Einbruch oder Einbruchversuch sogar eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Als Symptom einer solchen Störung durchleben die Opfer die Tat wieder und wieder, tagsüber und auch nachts in Form von Albträumen. In einigen Fällen klagten Einbruchopfer sogar über Depressionen, die durch das traumatische Erlebnis ausgelöst wurden.

  • 33% fühlen sich in ihren eigenen 4 Wänden nach einem Einbruch nicht mehr wohl

  • 67% fühlen sich nicht mehr sicher und fürchten sich vor weiteren Einbrüchen

  • 99% denken sich „Warum hab ich mich nicht besser abgesichert?“.

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